Eine beeindruckende Modellvielfalt

 

Zunächst ein paar Hinweise zu den verwendeten Modellversionen:

Die Scriptummodelle wurden kontinuierlich verbessert, ohne dies über die Modellbezeichnung erkennbar zu machen !
Das betrifft (fast) alle relevanten Lautsprecherkomponenten,

- Gehäusematerial
- Dämpfungsmaterial
- Chassisbestückung
- Innenverkabelung
- Qualität der verwendeten Frequenzweichen-Bauteile
- Abstimmung der Freqenzweiche

Um ein Bisschen System in diesen Dschungel zu bringen, habe ich mich an den Veränderungen bei der Chassisbestückung orientiert, ganz pragmatisch, weil diese Änderung von aussen sichtbar ist.
In der HiFi-Branche ist für solche Modellwechsel seit Jahrzehnten das englische Wort "Mark" oder kurz "Mk", gefolgt von aufsteigenden römischen Ziffern, üblich.
Hieran habe ich mich angelehnt und verwende diese Kennzeichnung bei den Modellen, bei denen ich bauliche Änderungen kenne. Diese Änderunge sind bei den einzelnen Modellen auch auch mehr oder weniger ausführlich beschrieben.

Und die Klangqualität ? Ganz einfach, je neuer die Modellvariante, umso besser klingen die Lautsprecher. - Fast immer.

 

Scriptum 1

Die Einstiegsdroge besitzt einen Dynaudio 17cm Bass (in einem geschlossenen Gehäuse von etwa 15 L Volumen) und eine Vifa 20 mm Kalotte. Die Weiche ist für Scriptum-Verhältnisse ungewöhnlich, da der Bass ohne Begrenzung läuft und der Höchtoner mit einer Weiche 3. Ordnung angehängt ist. Fast alle anderen Scriptum Modelle mit reiner Dynaudio-Bestückung haben 6dB Weichen. Ein Schwachpunkt der 1er ist das dünne Gehäusematerial von nur 13mm Dicke. Die Schallwand ist immerhin 16mm dick. Da im Innern keine Versteifungen existieren, führt das Gehäuse ein gewisses Eigenleben, das durch die verwendete Steinwolle (mit der alle älteren Scriptum-Modelle bedämpft wurden) etwas im Zaum gehalten wird.
Die Scriptum 1 vermag auch mit kleinen (leistungsschwachen) Verstärkern zu überzeugen. Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir hat ein Pärchen Scriptum 1 mit einer 2 x 20 Watt Moth Vor-, Endstufenkombination aus England betrieben und war damit höchst zufrieden. Vor seinen Scriptum 1 hatte er eine Scriptum 6 an einer Perreaux SM2 (Vorstufe) und PMF1120 (Endstufe). Aus Platzgründen musste er dann notgedrungen umsteigen.
Ohne direkten Vergleich lässt die Scriptum 1 eigentlich auch nichts vermissen. Sie klingt unaufdringlich und ausgewogen, aber tendenziell etwas dunkler als die grösseren Modelle.
Allerdings ist dieser Lautsprecher aufgrund der Größe nichts für Partybeschallungen, eher was für kleinere Räume und dann immerhin bis zur gehobenen Zimmerlautstärke verwendbar.

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung:

  • Bass: Dynaudio 17W7506 EXT
  • Hochtöner: Vifa D19 TD 8Ohm

Stückpreis 1988 (Gehäuse foliert): DM 398,-

Weiche: in dem Schaltbild ist die Weichenversion, die bei meiner 1-er aus den späten 80-ern verbaut war. Es soll noch andere Weichen gegeben haben. Darübner habe ich aber keine verläßlichen Infos.

Weiche der Scriptum 1

 

Scriptum Hugo / TimeWindow

Beide Bezeichnungen sind gebräuchlich. Diese ungewöhnliche Scriptum besitzt einen Dynaudio 19W/38 Tieftöner und eine Peerless Hochtonkalotte in einem Bassreflexgehäuse, wobei der Basstreiber oberhalb des Hochtöners angeordnet ist. Die Stoffbespannung der Lautsprecher ist nicht abnehmbar. Die Frontseite des Gehäuses ist mit Filz beklebt.
Mich erinnert die Hugo immer an den Monolithen aus dem Film "2001: Odyssee im Weltall"  ;-)

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 19W38
    • Hochtöner: Peerless DT 100 H (100 DT 26 72 SF WA 8 Ohm)

Abmessungen: (HxBxT in cm): 88 x 36 x 19

Stückpreis 1991: nicht bekannt

 

 


Scriptum 2 Mk III

Scriptum 2

Der zweitkleinste Lautsprecher in der Scriptum Hierarchie ist neben der Scriptum 5S / Cheo meine Favoritin. Sie macht einfach Spass und fügt sich überall ein, zur Not auch als Regalbox. Sie bietet eine hervorragende Räumlichkeit und die Klangabstimmung ist ebenfalls sehr gut gelungen -für eine Zweiweglösung. Für kleinere Räume schon ein erwachsen klingender Lautsprecher.

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass:Vifa M21 WN-15
    • Hochtöner: Vifa DT25
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Hochtöner: Vifa DT 25 TG
  • Mk III - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1
  • MK IV - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7504
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1
Stückpreis 1988 (Gehäuse foliert): DM 698,-

 

Scriptum 2S

Auf die 2S bin ich vor ein paar Jahren zufällig im Web gestoßen. Das Gehäuse stammt von der 4S Mk II und von diesem Modell hat sie auch die beflockte Schallwand, die die Front sehr edel wirken läßt.

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w75
    • Hochtöner: Dynaudio D28/2
Stückpreis 1991: nicht bekannt

 



Scriptum 3 Mk III

Scriptum 3

Die Scriptum 3 ist vermutlich das am meisten unterschätzte Modell. Sie hatte es aber auch nicht leicht. Deutlich größer und teurer als die Scriptum 2 geht dieser Lautsprecher nicht mehr so richtig als Regalbox oder Kompaktbox durch. Für einen "richtigen" Lautsprecher wirkt Sie aber noch zu zierlich (so sah man das in den 80-ern), und äußerlich einfach unscheinbar. Im Vergleich zur Scriptum 2 deutlich ausgeglichenerer und natürlicherer Mittenbereich, der sich deutlich in der Stimmenwiedergabe positiv bemerkbar macht.
Sie hat alle Tugenden der Scriptum-Lautsprecher, wie Langzeittauglichkeit, Neutralität und -mit der passenden Elektronik- eine tolle Räumlichkeit. 

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: ?
    • Mitteltöner: ?
    • Hochtöner: ?
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Mitteltöner: Vifa KO 10 MD
    • Hochtöner: Vifa DT 25 TG
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Mitteltöner: Vifa M110
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1

Stückpreis 1988 (Gehäuse foliert): DM 898,-

 

Scriptum 4

Meine erste Scriptum. Die Scriptum 4 war schon ein ziemliches Kaliber. Bot durch den Seat 11-FM einen tollen Mittenbereich (dieser Mitteltöner oder seine Tiefmitteltönervariante) waren auch in deutlich teureren 2- und Mehrwege-Lautsprechern verbaut.
Die Abstimmung war tendenziell etwas heller; diese Tendenz machte es einigen Hörern -ähnlich wie bei den grösseren Modellen Scriptum 6 und Scriptum 7- etwas schwerer sich in die Raumabbildung hineinzuhören. Die Weiche arbeitet -zumindest ab der Mk II- durchgängig mit 6dB Filtern. Der verwendete Basstreiber der Mk II war damals populär, aber nicht für seine Präzision bekannt und ausserdem schwingt das Gehäuse (bei der Mk II immerhin aus 20mm Spanplatte) aufgrund fehlender Verstrebungen (!) spürbar mit. Klingt alles eher negativ, soll es aber nicht sein.
Trotzdem habe ich mich damals für die "4" entschieden, da die nächstgrößere Scriptum 5 zu teuer für mein Budet war, aber ihre klanglichen Eigenschaften deutlich über denen der Scriptum 3 lagen. Damit war die Scriptum 4 preislich und klanglich genau in der Scriptum-Hierarchie.
Die Basswiedergabe wurde dann in der letzten Version Mk III durch einen Wechsel von Spanplatte zu MDF als Gehäusematerial und einen Seas Tieftöner optimiert. Die Mk I gab es optional auch in poppigen Acrylfarben. Das Gehäuse hatte an der Vorderseite eine recht große Bassreflex-Öffnung. Ab der Mk II wurden 2 Bassrefelxrohre verwendet, was harmonischer aussah.

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Vifa M25 WO48
    • Mitteltöner: Seas 11 FM
    • Hochtöner: Vifa DT25
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Vifa M25 WO48
    • Mitteltöner: Seas 11 FM
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1
  • Mk III - Bestückung:
    • Bass: Seas ?
    • Mitteltöner: Seas 11 FM
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1

Stückpreis 1988 (Gehäuse foliert): DM 1.098,-


Scriptum 4 Mk III

 

Scriptum 4S

Die 4S ist wie die 2S als schlanke Säule konstruiert, was den "Wife-Acceptance-Factor" gegenüber der deutlich klobigeren Scriptum 4 und Scriptum 5 Gehäusen enorm steigerte !
Das Gehäuse brauchte auch keinen zusätzlichen Sockel und der Tieftöner war auf elegante Weise ein ganzes Stück vom Boden entfernt, was der Sauberkeit der Basswiedergabe zugute kam.
Die Mk I hatte noch ein foliertes Gehäuse, die MK II gab es in Echtholzfurnier und die Front war -wie die 2S- mit einem samtartigem Stoff beklebt, bzw. beflockt. Das Gehäuse der Mk II erhielt außerdem eine beidseitig abgeschrägte Schallwand.
Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Mitteltöner: Dynaudio D52
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Mitteltöner: Dynaudio D52
    • Hochtöner: Dynaudio D28/2

Stückpreis 1988 (Gehäuse foliert): Mk I, DM 1.498,-

Scriptum Thrax

Die Scriptum Thrax ist das Nachfolgemodell zur Scriptum 4S. Die Bestückung ist identisch zur 4S, die Frequenzweiche von der Abstimmung ebenfalls identisch, ABER mit deutlich höherwertigen Bauteilen aufgebaut. Die Schallwand ist an beiden Seiten angephast -wie bei der 4S Mk II. Echholzfurnier unterstreicht den gehobenen Anspruch der Thrax. Als optische Highlights gegenüber der 4S hat das Gehäuse einen kleinen Sockel, der über das restliche Gehäuse hinausragt. Außerdem ist eine schwarze Zierleiste hinter der angephasten Front eingepaßt. Ein wirklich schönes Detail.
Die Weiche ist mit 5 Intertechnik Zinnfolien-Kondensatoren bestückt !!! Außerdem mit einer richtig grossen Intertechnik Trafokernspule im Bass.
Meine 3. Scriptum war eine Thrax. - Blind gekauft. Tja, was soll ich sagen, - ganz ehrlich: ich habe mich lange, wirklich laaaaaange nicht mit der Thrax anfreunden können. Die Räumlichkeit war irritierend. Das konnte so nicht stimmen !
Den ersten Fehler in der Box fand ich nach einem Jahr, nämlich eine kalte Lötstelle bei einem der Mitteltöner. Was es wirklich schwierig machte den Fehler zu finden war die Tatsache, daß der Pegel des einen Mitteltöners immer nur ein paar dB absank, anstatt komplett auszufallen. Nach weiteren Jahren (!) kam ich dann dem eigentlichen Problem meiner Thrax auf die Schliche:
Sie war schlichtweg falsch verkabelt ! Die Mitteltöner waren beide verpolt angeschlossen. Also, Kabel umgeklemmt und ENDLICH hatte ich wieder eine ECHTE Scriptum. Ja, sie kann jetzt auch Räumlichkeit ;-)))

Auf das Problem gehe ich nächer auf der Seite Reparatur-Tipps ein.

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7506
    • Mitteltöner: Dynaudio D52
    • Hochtöner: Dynaudio D28/2

Stückpreis: nicht bekannt

Weiche der Thrax


 

 

Scriptum 5

Die Mk II wies eine für die frühen 80er Jahre klassische Dynaudio Chassis Kombination auf: Dynaudio 30w54 Bass, die riesige Dynaudio D76 Mitteltonkalotte und D21 Hochtonkalotte. Auf dem Selbstbaumarkt damals absolut im Trend und weit verbreitet.
Der Bass arbeitete auf ein Bassreflexgehäuse mit einem rechteckigen Reflextunnel am unteren Rand der Schallwand. Der Klang war gegenüber der Scriptum 4 detailreicher, bot eine bessere/präzisere räumliche Abbildung und brachte einen tieferen und saubereren Bass. Im Vergleich zu den größeren Schwestern hätte er noch etwas präziser sein dürfen. 
Die Scriptum 5 gab es in Folie-Holznachbildung und Echtholzfurnier.

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Vifa ?
    • Mitteltöner: Vifa ? (Kalottenmitteltöner)
    • Hochtöner: Vifa DT 25
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 30w5406
    • Mitteltöner: Dynaudio D76
    • Hochtöner: Dynaudio D21

Stückpreis 1986 (Gehäuse foliert): Mk II, DM 1.400,-

 

Scriptum 5S - und der Traum begann

Die Scriptum 5S ist mein absoluter Favorit unter den Scriptum Modellen. Ich erinnere mich noch, als Lutz Overbeck diese Box bei Peter May vorstellte. Es war die erste Scriptum mit pyramidenförmigem Gehäuse (OK, es heißt Pyramidenstumpf) und dem damals brandneuen Dynaudio 24w100 mit 100mm (!!!) Schwingspule, der von einem 17cm Tiefmitteltöner und einer 28mm Dynaudio Kalotte unterstützt wurde.
Als erstes wurde die Japan-Pressung (LP) von Sigue Sigue Sputnik’s "Flaunt It" aufgelegt, damals gerade erst erschienen. Allen Zuhörern verschlug es schlichtweg die Sprache. Die Boxen stellten das Musikgeschehen völlig selbstverständlich in den Raum. Die Abstimmung ist im Vergleich zu den älteren Modellen 6 und 7 etwas dunkler, was ich dafür verantwortlich mache, dass man praktisch keine "Eingewöhnungsphase" braucht um sich in den Lautsprecher reinzuhören.
Die 5S gab es auch in wirklich wunderschönen Furniervarianten.Warum hatte ich keine Scriptum 5 ? Nun, in den 80-ern für mich unerschwinglich, und später habe ich nie eine angeboten bekommen ;-((

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w10006
    • Mitteltöner: Dynaudio 17w7506
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1

Stückpreis 1988 (Gehäuse furniert): DM 2.248,-
Stückpreis 1988 (Gehäuse lackiert): DM 2.298,-

 

Scriptum XEO / CheoDie Sriptum XEO

(Die 3 Buchstaben des Namens sind in griechischen Lettern geschrieben und werden "Cheo" gesprochen)
Die Cheo ist die Nachfolgerin der Scriptum 5S, mit identischer Bestückung. Allerdings sind Weiche und Gehäuse deutlich aufwändiger. Ein markanter Unterschied zur 5S ist der seitlich überstehende Sockel wie bei der Thrax. Die 5S hat einen kleineren Sockel.
Die Cheo gab es in 3 verschiedenen Frequenzweichen-Varianten. Seit 2016 in einer 4. Hable-Variante ;-)
Die Auslegung war dabei identisch; bei der ersten Version wurden die Weichenbauteile hauptsächlich mit Heißkleber untereinander verbunden und an einer Gehäuseverstrebung fixiert.
Bei der zweiten Version wurden die Bauteile aus Schutz vor Schwingungen ("Mikrophonie") in einer dauerelastischen Masse eingegossen.
Für die dritte Variante wurden die einzelnen Wege (Tiefton und Mittelhochton) auf unterschiedlichen Holzbrettern aufgebaut; diese Holzbretter wurden im Innern der Cheo an Stahlseilen quasi freihängend angebracht.
Für MEINE vierte Weichen-Version habe ich den konsequentesten Weg gegen Mikrophonie gewählt - und die Weiche ausgelagert. Diese Umbau-Doku und noch einen weiteren Tuningtipp gibt's auf der Seite Tuning-Tipps.
Die Weiche ist im Original schon ein echtes MEGA-Teil. Mit 23 (!!!) Intertechnik Zinnfolien-Kondensatoren für Mittel- und Hochtöner und grosser Intertechnik Trafokernspule:

Keine Modellvarianten bekannt.
Die Cheo wurde von verschiedenen Spezialisten zusammengebaut und dabei ständig weiter optimiert. Vor allem beim Matchen der Weichenbauteile wurde unterschiedlicher Aufwand getrieben. Gibt es dann eigentlich "Die Cheo" ? 
Ja, tonal sind sie durch identische Auslegung gleich, die Unterschiede liegen in Details.
Es soll noch eine alternative Cheo-Weichenauslegung geben. Aber dazu habe ich bisher keine weiteren Infos gefunden.
Damit gäbe es bei identischer Chassisbestückung 3 verschiedene Weichenvarianten, 2x Cheo, 1x 5S.

Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w10006
    • Mitteltöner: Dynaudio 17w7506
    • Hochtöner: Dynaudio D28/1

Stückpreis 1998 (Gehäuse furniert): DM 4.500,-


Weiche der Cheo (so, wie sie bei meiner Cheo verbaut ist)

 

Januar 2021: UPDATE

Seit mittlerweile 10 Jahren ist die XEO (Baujahr 1998) nun in meinem Besitz. Und, was soll ich sagen: das, was ich immer als herausragenden Pluspunkt an den "alten" Scriptum Modellen geliebt habe und wo ich deshalb gerne Abstriche bei der tonalen Abstimmung in Kauf genommen habe, nämlich ihre Fähigkeit wie selbstverständlich einen imaginären, 3-dimensionalen Raum aufzuspannen, -das kann die/meine XEO einfach nicht so, wie ich es erwarte.
Eine gewisse, recht begrenzte Räumlichkeit konnte sie bei mir nur erzielen, wenn ich aufrecht stand; im Sitzen war kaum eine räumliche Tiefe raushörbar.
Ich hatte in dieser Hinsicht die XEO nie in Frage gestellt. Ich war mir SICHER, daß sie von Haus aus mehr kann und daß diese Schwäche woanders zu suchen ist, am akustisch suboptimalen Wohnzimmer, an Anlagenkomponenten, ...
In den 10 Jahren und mehreren Umzügen in andere Räumlichkeiten habe ich viele Dinge ausprobiert, Anlagenkomponenten getauscht, die Weichen in ein externes Gehäuse ausgelagert, mehrfache Kontaktreinigungen und -versiegelungen an den Steckverbindern durchgeführt, usw.

Fazit: NICHTS hat geholfen.

Ende 2020 habe ich mich endlich in das Thema Lautsprechermesstechnik und -simulation gestürzt. Hobbybox (HBX) mit einer eigens designten Breakout-Box, ein Selbstbau-Messmikrofon samt Vorverstärker auf Basis der Empfehlungen von Siegfried Linkwitz, einige Stunden testen und optimieren der Messkette und endlich konnte es losgehen. Was ich da in meinem Hörraum ausgemessen und parallel mit Xsim simuliert habe, war doch sehr interessant und gab mir einen eindeutigen Hinweis, wo der Hase im Pfeffer liegt. Der 17w75 und der 24w100 laufen über mehrere Oktaven bis weit in den Mittenbereich nahzu parallel.
Dadurch bekommt man zwar etwas mehr Schallpegel und kann so den Wirkungsgrad um ein paar dB steigern. Das unterschiedliche Zeitverhalten der beiden Chassis ist aber für die präzise räumliche Abbildung eher suboptimal, wenn sie so betrieben werden. Dazu kommt noch, daß speziell Frauenstimmen bei einigen Aufnahmen (z.B. Diana Krall - The Girl in the other Room) in meiner Wiedergabekette und in meinem Hörraum so klangen, als ob die Sängerin beide Hände wie einen Trichter vor den Mund hält. Um es kurz zu machen: Nach dem dritten Weichenprototyp (der auf Basis von Xsim-Simulationen entstanden ist) habe ich nun eine XEO, die für mich die KLASSISCHEN Scriptum-Tugenden verkörpert.
Absolut tolle Räumlichkeit in Tiefe und Breite, -und das aus der sitzenden Hörposition (!)-, eine Feinauflösung in den Mitten, die die Original-XEO nicht bietet und aufgrund der oben beschriebenen Abstimmung nicht bieten kann. Bei guten Aufnahmen "sieht" man quasi genau die Bewegung des Sängers vor dem Mikrofon.
UND, endlich verweist sie die wirklich gute, kleinere Thrax DEUTLICH auf ihren niedrigeren Platz. Der Unterschied war vorher längst nicht so groß.

ABER, sie hat auch (noch) ihre Schwächen:
Stimmen klingen teilweise etwas zu dunkel. Hier möchte ich speziell die Alben von Sara K. anführen. Das klingt noch nicht nach einer prägnanten Frauenstimme. Richtig "Live", also so, als wenn die Sänger/Sängerinnen tatsächlich bei mir zuhause vor mir stehen, mit dem gewissen Live-Kick, klingt's auch noch nicht. Bei vielen Instrumenten, wie akustische Gitarren, Kontrabass, u.a. passt das schon recht gut. Das hängt natürlich sehr stark von der Aufnahme ab. Aber ich denke, da könnte bei den Stimmen noch mehr gehen.
In jedem Fall macht nun ENDLICH das Hören mit meiner XEO Spaß, eine Reise durch meine CD-Sammlung bringt neue und wunderbare Klangüberraschungen hervor. Bisher als schlecht qualifizierte Aufnahmen zeigen auf einmal vorher verborgene räumliche Highlights (z.B. Tom Waits - The Fall of Troy). MP3s von sehr guten Aufnhmen über Spotify klingen im Vergleich zu meinen CD-Rips über den Netzwerkplayer deutlich schlechter, da einfach Rauminformation durch die Komprimierung der MP3s verloren geht.
Und, last but not least: meine Anlagenkomponenten können tatsächlich Räumlichkeit, was so vorher nie hörbar war.
UNGLAUBLICH, was die mittlerweile über 20 Jahre alten Dynaudio-Chassis klanglich zu bieten haben !!!!!
Diese erste Erfahrung relativiert zum einen die von mir getroffene Aussage, daß jede neue Scriptum in ihrer Klasse besser ist als ihre Vorgänger, andererseits scheinen der damalige Entwickler und mit ihm Lutz Overbeck im Laufe der Jahre eine andere Klangphilosopie entwickelt zu haben.
Der Weg ist aber noch nicht zu Ende. Ich werde in den nächsten Monaten eine eigene Projektseite hier einrichten und das Ganze dokumentieren, mit Bildchen, Kommentaren, etc.
Die Suche nach der für mich perfekten XEO-Abstimmung geht weiter ... bleiben Sie gespannt.

 

Scriptum 6

Die nächste in der Hierarchie ist die Scriptum 6. Der Bass arbeitete auf ein mit Variovents belüftetes Gehäuse. Eine Besonderheit bei der Scriptum 6 und Scriptum 7 war die gestufte Schallwand, die zum einen die akustischen Zentren der Chassis in eine Ebene brachte und zum anderen dem Gehäuse durch doppelte (Scriptum 6), bzw. 3-fache (Scriptum 7) Schallwanddicke im Bereich des Basschassis mehr Stabilität verlieh. Klanglich konnte ich mich nie recht mit der 6er anfreunden, da sie mir schlicht zu hell und zu schlank abgestimmt war; aber auch sie bietet die scriptum-typische, herausragende Räumlichkeit.

Die verwendeten SQ-Variantend er Kalotten-Chassis haben KEIN Ferrofluid. Dadurch bringen sie etwas mehr Schallpegel, sind aber in den unteren Frequenzbereichen nicht so belastbar.
Ich vermute, daß das auch der Grund für die "helle" Abstimmung ist: die drei Kalotten-Chassis müßten im Pegel etwas zurückgenommen werden.

Die Scriptum 6 wurde über viele Jahre hinweg mit identischer Bestückung gebaut. Allerdings wurde sie -wie die meisten anderen Modelle- kontinuierlich verfeinert.

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7504
    • Mitteltöner: Dynaudio D52SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21SQ
  • Mk II - Bestückung: ab Janua 1991
    • Bass: Dynaudio 24w10004
    • Mitteltöner: Dynaudio D52SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21SQ

Stückpreis 1991 (Gehäuse furniert): DM 2.798,-
Stückpreis 1991 (Gehäuse lackiert): DM 3.500,-

 

 

Scriptum 6S

Die Scriptum 6S hat das Gehäuse der 5S, allerdings als geschlossenes Gehäuse. Die gleiche Chassis-Bestückung wie die Scriptum 6. Klanglich kann ich zu diesem Modell nichts sagen, da ich die 6S -leider- nie gehört habe.
Um das Jahr 1993 bekam die Scriptum 6S als MkII ein neues Baßchassis mit 100mm Schwingspulen-Durchmesser ! 

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 24w7504
    • Mitteltöner: Dynaudio D52SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21SQ
  • Mk II - Bestückung: ab Januar 1991
    • Bass: Dynaudio 24w1004
    • Mitteltöner: Dynaudio D52SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28/2 SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21/2 SQ

Stückpreis 1991 (Gehäuse furniert): 4.000,-

 
 

Scriptum 7

Die für viele Jahre grösste in der Scriptum Familie war die Scriptum 7. Ein 5-Wegesystem mit 30cm Basstreiber (die Schwingspule hatte einen Durchmesser von 100mm !!), 17cm Tiefmitteltöner und der gleichen Mittel-Hochtoneinheit wie schon aus der Scriptum 6 bekannt. Wie die kleinere Scriptum 6 besass auch die Scriptum 7 eine gestufte Schallwand.
Die Scriptum 7 war übrigens die erste Scriptum, die ich überhaupt gehört habe. Sie trat damals bei Peter May -kurz nach der Eröffnung seines HiFi-Studio's in Krefeld- gegen die Crème de la Crème der Lautsprecher an: Quadral Titan, Synthese 1, Cabasse Brigantin, Dynaudio Compound 5.
Keine Konkurrentin konnte der Scriptum in Punkto räumlicher Abbildung das Wasser reichen. Und auch der Bass war sehr beeindruckend. Sehr tief hinabreichend, mit der richtigen Elektronik sehr präzise und weiträumig. Dies ist übrigens noch eine der Tugenden der grösseren Scriptums. Bei einer Bass-Drum zum Beispiel hört man bei entsprechender Aufnahmequalität sehr gut, an welcher Stelle im Raum sich das Instrument befindet. Bei vielen Lautsprechern hört man zwar die Bassimpulse, aber die räumliche Abbildung ist verschwommen, oder geht ganz verloren.
Für mein Empfinden ist die Scriptum 7 eher für grössere Räume gedacht. Einen Abstand von mindestens 3 bis 4 Metern zwischen Lautsprecher und Hörplatz sollte man ihr schon gönnen.

Nach vielen Zuschriften von Besitzern muß ich als Fazit ziehen: Die 7 ist die Königin der Modellreihe !

Modellvarianten & Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 30W5406
    • Tiefmitteltöner: Dynaudio 17W7506
    • Mitteltöner: Dynaudio D52 SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28 SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21 SQ
  • Mk II - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 30W10006
    • Tiefmitteltöner: Dynaudio 17W7506
    • Mitteltöner: Dynaudio D52 SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28 SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21 SQ

Stückpreis 1988 (Gehäuse furniert): DM 3.998,-
Stückpreis 1988 (Gehäuse lackiert oder Edelholzfurnier): DM 4.498,-

 

 

 
 

Scriptum 7S

Ungefähr zeitgleich mit der Scriptum 6S wurde auch die Scriptum 7S vorgestellt. Mit ebenfalls gleicher Bestückung wie die Scriptum 7 gab es bei der 7S ein GROSSES, geschlossenes Pyramidengehäuse. 
Die 7S habe ich leider nie gehört :-(
Zuschriften von Besitzern hatte ich nur eine in mittlerweile über 20 Jahren (Stand: 2022). Daher kann ich zur klanglichen Einstufung leider nichts sagen.

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung:

  • Mk I - Bestückung:
    • Bass: Dynaudio 30W10006
    • Tiefmitteltöner: Dynaudio 17W7506
    • Mitteltöner: Dynaudio D52 SQ
    • Hochtöner: Dynaudio D28 SQ
    • Superhochtöner: Dynaudio D21 SQ
Stückpreis 1991 (Acryllack): DM 9.998,-
Stückpreis 1991 (Furnier): DM 7.998,-

 

Scriptum 8

Was ist der Feind des Guten ? - Das Bessere !

Geht klanglich tatsächlich noch mehr als die 7 kann ?

Ja.

Die Scriptum 8 ist für noch grössere Räume gedacht und kostete für damalige Verhältnisse unglaubliche DM 35.000,- (ca. Paarpreis 1986). Erschienen um 1986, war schon allein die Bestückung eine Klasse für sich. 6 (!) Chassis tummeln sich auf der Schallwand, deren separate Tief-/Mittel-/Hochton-Einheit in mehreren Stufen nach vorne geneigt werden kann, um sie auf den Hörplatz auszurichten. Zwei auf separate Volumina arbeitende Dynaudio 30cm Bässe (parallel geschaltet in der 16 Ohm Version !!), ein 21cm Tiefmitteltöner, eine 52mm, eine 28mm Dynaudio Kalotte und ein Vifa Kalotten-Superhochtöner (übrigens der gleiche wie in der Scriptum 1 als Hochtöner eingesetzt wurde, nur strenger selektiert) benötigten dann auch ein ca. 1,70m hohes Gehäuse. Die 8-er benötigt eine 2-Wege Aktivweiche, da es für den baßbereich keine passive Weiche gibt !
Gehört habe ich die Scriptum 8 mit Perreaux PMF 2150 Endstufen im Bi-Amping Betrieb und mit 4 Burmester 850, ebenfalls im Bi-Amping Betrieb. Trotz eingehenden Hörens konnte ich mich nie so recht mit den 8-ern anfreunden. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Dabei kann man nun wirklich nicht sagen, dass es am schlechten Klang liegt. Es gab schon ein deutliches Mehr an Details und Musikinformationen, als bei der Scriptum 7. Der Bass geht weiter runter und ist trockener und präziser, aber die Leichtigkeit der Raumabbildung, wie sie z.B. die 5S bietet, fehlt mir. Die 8-er klingen äusserst homogen und ermöglichen ermüdungsfreies Hören auf allerhöchstem Niveau. Nur wirklich gute Aufnahmen verleiten einen zum Mitwippen. Alle anderen CD’s oder Platten lässt man besser im Schrank ;-))
Die fehlende passive Bassweiche der Scriptum 8 erfordert eine aktive Weiche und damit mindestens 4 Endstufen für den Betrieb !
Dieter Burmester hatte -soweit der Flurfunk stimmt- eine eigens für die 8-er konfigurierte Weiche im Programm.

Keine Modellvarianten bekannt.Bestückung:

  • Bass: Dynaudio 2x 30w10012
  • Tiefmitteltöner: Vifa P21 WO 10/12 08
  • Mitteltöner: Dynaudio D76
  • Hochtöner: Dynaudio D28/2
  • Superhochtöner: Vifa D19 TD
Stückpreis 1991 (Gehäuse furniert): DM 19.998,-

 

 
 
Mythos Scriptum 9
Die Scriptum 9 hat bei mir ganz schön für Verwirrung gesorgt. Zwischen 2010 und 2020 habe ich 3 Hinweise zur Existenz der Scriptum 9 erhalten.
Zusätzlich taucht sie auf einer alten Preisliste auf.
Hier die Infos aus den Gerüchten:
  • das "Gesamtkunstwerk" besteht pro Kanal aus 2 Säulen, eine für den Mittelhochton-Bereich und mit mehreren ESOTEC oder sogar ESOTAR bestückt, die zweite für den Bassbereich,- ähnlich der IRS Reference Serien vom Lautsprecher-Hersteller Infinity.
  • ein mit Lutz Overbeck befreundeter, ehemaliger Mercedes-Benz Manager soll mindestens 2 Paar besessen haben. Das eine in Ferrari-Rot für die Bar, ein weiteres in Porsche-Weiss für das Schwimmbad. Eine andere Quelle spricht von einer Version in "Mooreiche"-Furnier. Auch diese Version wurde im Zusammenhang mit dem ehemaligen Mercedes-Manager erwähnt.
    Den Gerüchten zufolge hat auch Charles Aznavour ein paar 8-er gekauft.
    2015 bin ich diesen Hinweisen nachgegangen. Meine Kontaktaufnahme zu dem ehemaligen Mercedes Manager hat aber leider keine Neuigkeiten ergeben. Die Sekretärin des mittlerweile älteren Herrn hat mir das Gerücht nicht bestätigt. Vielleicht wollte er auch nur seine Ruhe haben ;-) Wie auch immer...

Keine Modellvarianten bekannt.

Bestückung: ????

Stückpreis 1988: DM 250.000,-

 

Scriptum Sondermodelle / Prototypen

  • Im Raum Krefeld wurden gegen 1984 mehrere Scriptum-Prototypen Bausätze verkauft. Diese 2,5-Wege Lautsprecher (24w75 + 24W Passivmembran + D28) sollten einmal die Nachfolge der Scriptum 4 antreten. In der Raumabbildung deutlich besser als die Scriptum 4 mangelte es diesen Prototypen klanglich an den Mittellagen. Stimmen lassen den nötigen Nachdruck vermissen. Daher ging diese Version nie in Serie.

  • Außerdem sind noch einige Scriptum 1 als schlanke Standboxen entstanden. Ein Schreiner aus Krefeld hat diese für Peter May hergestellt.
 

 

Hinweis zu den Gehäuse-Materialien:

Zunächst wurde als Gehäusematerial hochverdichtete Spanplatte (so die Bezeichnung laut Katalog) verwendet, später wurde dann auf HDF (hochverdichtete Faserplatten, die bessere VAriante von MDF) umgestellt. Die Lautsprecher wurden über mehrere Jahre komplett bei Dynaudio gefertigt.

Die Gehäuse der 2S und 4S kamen von ASW aus Vreden, die Gehäuse der Thrax und Cheo stammen von einem Schreinereibetrieb aus Cochem.

Oberflächen-Materialien: Die Scriptum-Modelle 1, 2, 2S, 3, 4, 4S, 5 gab es in Folie (Holznachbildung), die Modelle 5, 5S, 6, 6S, 7, 7S, 8 gab es lackiert oder in Echtholzfurnier.